Allgemeine Krankengymnastik

auch kurz vor 12 aktivierend und belebend

Die allgemeine Krankengymnastik umfasst eine Vielzahl von Behandlungsmethoden und Techniken, die auf das gesamte Bewegungssystem des Körpers einwirken und in einer physiotherapeutischen Behandlung je nach Problematik und Befund des Patienten miteinander kombiniert werden. So gehört das passive Durchbewegen und die Lagerung eines gelähmten Patienten genauso dazu, wie das vermitteln aktiver Übungen, die Mobilisierung eines Patienten nach einem Herzinfarkt oder die Gangschule nach der Implantation einer Hüftprothese oder einem Schlaganfall.

Übungsauswahl der allgemeinen Krankengymnastik

mit Plan zum Erfolg

Mobilisation und Dehnübungen:Zur Verbesserung der Beweglichkeit ohne oder mit dem Einsatz von Kleingeräten, d.h. eine gute Beweglichkeit ist die Voraussetzung, um einen Bewegungsablauf ökonomisch auszuführen.


Kräftigungsübungen: Zur Aktivierung und Stärkung geschwächter Muskelgruppen ohne oder mit dem Einsatz von Kleingeräten wie Theraband, Hanteln, mobilen Unterlagen oder Gewichtsmanschetten, d.h. gute Muskelkraft verbessert die Stabilität des Körpers und ermöglicht Haltungsverbesserung und die Ausübung von kraftfordernden Tätigkeiten im Alltag und Beruf.

Aktivitätssteigerung der segmentalen Muskulatur: Zur Verbesserung der Stabilität, Vorbeugung von Blockierungen.

Gleichgewichtsübungen: Zur Verbesserung der Gleichgewichtsreaktionen und als Wahrnehmungsübungen zur Schulung des Körpergefühls, d.h. der Patient muss Bewegung und Entspannung „Spüren" lernen

Einüben von ökonomischen Bewegungsabläufen: Für Alltag und Beruf über die Schulung der Koordination, d.h. wichtig ist die Art und Weise der Bewegungsausführung und nicht die Vermeidungsstrategie.

Entspannungsübung: Zur Verbesserung der körperlichen und seelischen Entspannung.

Atemübungen: Zur Unterstützung der Sekretlösung und des Hustens, Verbesserung der Atemfunktion, der Körperwahrnehmung und Entspannung.
Die Übungen können individuell in einer Einzelbehandlung oder auch in einer Gruppe vermittelt werden. Bei der Übungsauswahl sollte der Therapeut darauf achten, dass möglichst viele Übungen in den Alltag eingebaut werden können.